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Naturheilkunde

  • Kinesiologie (siehe Coaching)
  • Klassische Homöopathie
  • Phytotherapie (Heilpflanzen)
  • Bachblütentherapie
  • Schüßler-Salze

 

Klassische Homöopathie

 Der Begriff „Klassische Homöopathie“ bezieht sich auf die von dem sächsischen Arzt Samuel Hahnemann vor mehr als 200 Jahren initiierte Homöopathie. Hahnemann konnte es seinerzeit nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, mit Arzneien arbeiten zu müssen, die seiner Erfahrung nach zu wenig erforscht waren und seine Patienten z.T. mehr gefährdeten als die Krankheit selbst. Die Suche nach einem verlässlichen und sicheren Therapieverfahren wurde zu seinem Lebensziel.

Durch Selbstversuche entdeckte er das Ähnlichkeitsgesetz „Similia similibus curentur“ (Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden) als Heilprinzip. Die Basis für die homöopathische Arzneimittellehre stellt die Prüfung der Arznei am gesunden Menschen dar. Die Arzneiwahl ist abhängig von der individuellen Symptomatik der Patienten. Die Symptome sollten möglichst in ihrer Gesamtheit in ähnlicher Weise in der Prüfung am Gesunden aufgetreten sein.

In der Anamnese werden die individuellen Symptome detailliert aufgenommen und in ihrer Gesamtheit erhoben. Durch einen Abgleich mit der sog. „Materia Medica“ (Arzneimittellehre, beruhend auf den Arzneimittelprüfungen) wird das passende Mittel ermittelt und in potenzierter Form verabreicht.

Das höchste Ideal ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit (…), nach deutlich einzusehenden Gründen.“ (ORG VI §2)

(Genneper,T.,Wegener, A. (Hrsg).: Lehrbuch Homöopathie. Grundlagen und Praxis der klassischen Homöopathie, Haug-Verlag, Stuttgart: 2004)

 

Wie sieht eine homöopathische Behandlung aus?

Geht es um ein chronisches Problem, d.h. im homöopathischen Sinne um eine Symptomatik, die schon längere Zeit besteht, beginnt die Behandlung mit einer ausführlichen Erstanamnese (ca. 90 Minuten). Bsp.: Migräne seit der Kindheit, die sich in der Schwangerschaft verschlimmert.

Dabei steht die Befragung der Patientinnen im Vordergrund. Um das ähnlichste Mittel herauszufinden, werden sowohl die aktuellen körperlichen und ggf. psychischen Beschwerden erhoben als auch Beschwerden und Ereignisse der Vergangenheit.

Für mich ist es wichtig, wie genau der Schmerz ist (z.B. stechend), wodurch er ausgelöst wird, wodurch er besser oder schlechter wird usw. Ebenso kann entscheidend sein, inwiefern sich die Gemütslage während der Beschwerden ändert.

Darüber hinaus kommt bei der Erstanamnese ein Fragebogen zum Einsatz, der sicherstellen soll, dass alle Bereiche „von Kopf bis Fuß“berücksichtigt wurden. Gegenstand des Fragebogens ist auch die Familienanamnese, der die Erkrankungen Ihrer nächsten Angehörigen erfasst. 

Im Anschluss an diesen Termin werte ich die Gesprächsergebnisse und die Daten des Fragebogens aus. Das notwendige Mittel – sie werden in der Regel als Streukügelchen oder Tropfen verabreicht – teile ich Ihnen dann telefonisch mit oder sende Ihnen ein Rezept zu. 

Der Beginn einer homöopathischen Behandlung ist zeitaufwendig, um die Individualität der Patientinnen erfassen zu können. Alle weiteren Termine haben dann nur noch die Verlaufsbeschreibung bzw. die aktuellen Beschwerden zum Gegenstand und sind dadurch sehr viel kürzer. Zum Teil können die Termine dann telefonisch oder per E-Mail stattfinden. 

Bei der Behandlung von akuten Fällen, reicht häufig ein kurzes Gespräch, auch wenn Sie noch keine ausführliche Erstanamnese bei mir gemacht haben. Die aktuelle Symptomatik unter Berücksichtigung der auslösenden Faktoren reicht oftmals für die Mittelfindung aus. Dementsprechend kürzer ist die benötigte Auswertungszeit. Im kürzesten Fall teile ich Ihnen „Ihr“ Mittel direkt mit. Maximal wird dieselbe Zeit berechnet, die der Termin beansprucht hat. Bsp.: Schwangerschaftserbrechen, Verletzung, grippaler Infekt o.ä.

Muss ich mit einer Erstverschlimmerung rechnen?

In der Homöopathie gibt es das Phänomen, dass die Beschwerden für kurze Zeit stärker wahrgenommen werden, bevor es in Richtung Heilung geht. Durch eine vorsichtige Herangehensweise, d.h. eine wohlüberlegte Wahl von Potenz und Dosierung, kann man dieses Risiko minimieren. Hahnemann hat u.a. aus diesem Grund die sogenannten LM- oder Q-Potenzen entwickelt. Gibt es bei sehr empfindlichen Patientinnen dennoch mal eine solche Entwicklung, ist es möglich, die Wirkung des Mittels durch sog. Antidote (z.B. ätherische Öle oder andere homöopathische Mittel) aufzuheben.

Gibt es Nebenwirkungen?

 Hahnemanns Ziel war ja gerade, eine „sanfte“ Heilmethode zu finden, die dem Menschen keinen Schaden zufügt. Ist das Mittel sorgfältig ausgewählt, kommt es zu keinen Nebenwirkungen. Was bei falscher Mittelwahl bzw. falscher Dosierung vorkommen kann, ist eine sog. „Arzneimittelprüfung“, d.h. das man die Symptome der Arznei entwickeln kann, die nicht zur eigenen Erkrankung gehören. Daher rate ich von der Selbstbehandlung mit hohen Potenzen bzw. „Dauermedikation“ dringend ab.

Gibt es Dinge, auf die ich während eines homöopàthischen Behandlung verzichten sollte?

Genauso wie man im Falle einer zu starken Erstverschlimmerung homöopathische Mittel in ihrer Wirkung aufheben oder blockieren kann, ist dieses natürlich auch ungewollt möglich. Deshalb sollten Sie während der Behandlung starke ätherische Öle meiden (z.B. China-Öl, Saunaaufguss, Kampher, Pfefferminze). Ob das Kaffeetrinken erlaubt ist, wird von den Homöopathen unterschiedlich gesehen. Ich sehe es so, dass gewohnheitsmäßige Kaffeetrinker ruhig weiter Kaffee trinken können, während ich Menschen, die auf Kaffee empfindlich reagieren, davon während der Behandlung abrate. Spezielle Erfordernisse klären wir individuell.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?

Ich rechne meine Leistungen nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) ab.

Die privaten Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel, die Beihilfestellen zumindest einen Teil davon. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse, ob Heilpraktikerleistungen erstattet werden. Falls das nicht der Fall sein sollte und sie eine längerfristige homöopathische Begleitung wünschen, lohnt sich ggf. eine entsprechende Zusatzversicherung. Allen Selbstzahlern gebe ich gern vorab eine Einschätzung der Behandlungsdauer und Kosten.

Was kann behandelt werden?

Mit der Homöopathie können körperliche und seelische Beschwerden behandelt werden. Sie kann ebenfalls als Ergänzung zur Schulmedizin oder zur Abmilderung von Nebenwirkungen notwendiger schulmedizinischer Medikamente eingesetzt werden. Die Homöopathie kann unabhängig von Alter und Geschlecht angewendet werden.

 Welchen Stellenwert hat die Homöopathie in der Frauenheilkunde?

 Die Homöopathie hat in der Frauenheilkunde einen besonderen Stellenwert, weil gerade die Phasen von Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit eine stärkere Sensibilisierung in Bezug auf den eigenen Körper mit sich bringen. Außerdem sind diese Lebensphasen dadurch geprägt, dass schulmedizinische Medikamente zum Schutz des Babys nicht eingenommen werden dürfen. Das bringt viele Frauen dazu, natürliche und nebenwirkungsfreie Alternativen zu suchen. Oft sind es dann die positiven Erfahrungen mit der Homöopathie, die dazu führen, ihr auch darüber hinaus „treu“ zu bleiben.

Die Wechseljahre sind eine weitere Lebensphase, in der viele Frauen unter Beschwerden leiden, für die sie eine Alternative zur Hormonbehandlung suchen.

Beispiele für Einsatzmöglichkeiten:

  • Zyklusstörungen

  • PMS (Prämenstruelles Syndrom)

  • Schmerzhafte Periode

  • Wechseljahrsbeschwerden

  • Probleme der Harnorgane

  • Sterilität

  • Gutartige Tumore (Knoten, Zysten, Polypen, Myome)

  • Begleitung bei Krebserkrankungen / Krebstherapien

 

Wie bin ich zur Homöopathie gekommen?

 Auch bei mir hat die Geburt meines ersten Kindes (1998) zur Suche nach nebenwirkungsfreien Behandlungsmöglichkeiten ausgelöst. Die Suche hat mich zur Homöopathie geführt und die positiven Erfahrungen haben schon bald den Wunsch ausgelöst, die Methode selber zu erlernen.

 

Schwangerschaftsbeschwerden, die gut auf die Homöopathie ansprechen

 

  • Übelkeit, Erbrechen, Appetitstörungen

  • Sodbrennen

  • Verstopfung, Durchfall

  • Störungen der Harnorgane, z.B. Harndrang

  • Juckreiz, Hautleiden

  • Schlaflosigkeit

  • Krampfadern

  • Hämorrhoiden

  • Schmerzen, Krämpfe

  • Kopfschmerz, Migräne

  • Schwäche

  • Beginnende „Schwangerschaftsvergiftung“

  • Drohende Fehlgeburt

  • Stimmungsveränderungen, psychische Störungen*

 

...und andere Erkrankungen, die nicht ursächlich mit der Schwangerschaft zusammenhängen, aber bei denen wegen der Schwangerschaft schulmedizinische Medikamente nicht einsetzbar bzw. nicht gewünscht sind.

 

*(Bei schwerwiegenderen psychischen Störungen, die in psychiatrische Behandlung gehören, ist im Einzelfall abzuklären, ob in Kooperation mit dem behandelnden Arzt die Homöopathie begleitend eingesetzt werden kann.)

 

Phytotherapie

Als eine der ältesten medizinischen Therapien ist die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet.

Gemäß dem Kuratorium der Gesellschaft für Phytotherapie ist sie definiert „als Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten bis hin zu Befindensstörungen durch Arzneipflanzen, Pflanzenteile oder pflanzliche Bestandteile und deren Zubereitungen“:

Die Phytotherapie basiert in wesentlichen Teilen auf der Erfahrungsmedizin, ist jedoch bestrebt, naturwissenschaftliche Nachweise zu Inhaltsstoffen und ihren Wirkungen zu erbringen (Bsp. Sachverständigenrat „Kommission E“).

Heilpflanzen sind aber auch Symbolträger und ermöglichen aufgrund ihres Aussehens und ihres Geruchs ein sinnliches Erlebnis. Somit können sie über die Wirkung ihrer Inhaltsstoffe hinaus auch tiefere Schichten im Menschen ansprechen und Selbstheilungskräfte anregen. (Bäumler, S.: Heilpflanzenpraxis heute. Portraits, Rezepturen, Anwendung, Urban und Fischer, München: 2007).

In der Frauenheilkunde werden Heilpflanzen erfolgreich eingesetzt z.B. bei Menstruationsstörungen, Prämenstruellem Syndrom, in den Wechseljahren, bei Schwangerschaftsbeschwerden und in der Stillzeit.

Der Einsatz der Heilpflanzen kann auf vielfältige Art erfolgen, z.B. als Tee, Tinktur, Inhalat, Wickel, Bad/Spülung.

 

Bach-Blütentherapie

Die Bachblütentherapie geht auf den englischen Arzt Dr.Edward Bach zurück. Dieser gab 1930 seine lukrative Arztpraxis auf, um nach einer „einfacheren, natürlichen Heilmethode“ zu suchen, bei der „nichts zerstört oder verändert zu werden brauchte“.

Nach seinen Erkenntnissen gehen jeder definierbaren medizinischen Krankheit irgendwann einmal negative Gemütszustände voraus. Erkennt man diese negativen Gemütszustände rechtzeitig und gelingt es, sie ins Positive umzuwandeln, muss es nicht mehr zur Ausbildung körperlicher Krankheiten kommen. Seiner Ansicht nach ist eine Bewusstseinsveränderung ins Positive der entscheidende Faktor bei jedem Heilungsprozess.

Seine 38 Blütenkonzentrate umfassen alle grundsätzlichen negativen Seelenzustände des menschlichen Charakters und helfen, Gemütsstimmungen wie Angst, Depression, Resignation, Hoffnungslosigkeit, Unsicherheit, Ungeduld, Eifersucht o.ä. zu verwandeln.

Ziel der Therapie ist, eine größtmögliche Entfaltung und Stabilität der Persönlichkeit und damit indirekt eine höhere Widerstandskraft gegen seelische und psychosomatische Störungen zu erreichen. (Scheffer, M.: Selbsthilfe durch Bach-Blüten-Therapie. Blumen, die durch die Seele heilen, 27.Aufl., Heyne, München: 1996)

Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv; ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns vor größeren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten – und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.“

Edward Bach

 

Schüßler-Salze

Der Arzt Wilhelm Schüßler (1821-1898) nannte seine Methode „Biochemie“, weil sie auf der Annahme gründete, dass Erkrankungen auf den Mangel an bestimmten Mineralstoffen im Körper zurückzuführen und durch die systematische Zufuhr dieser Stoffe zu heilen sind. Die biochemische Mineralsalztherapie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten bei der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen. Dabei sind sie frei von Neben- und Wechselwirkungen.

Schüßler-Salze versorgen die einzelne Zelle mit Mineralstoffbausteinen, die sie zur normalen Lebenstätigkeit und zur Abwehr benötigt. Sie greifen auf sanfte Art in die körpereigenen Regelsysteme ein, aktivieren die im Körper vorhandenen Mineralstoffe und haben so einen normalisierenden Einfluss auf die Bilanz des jeweiligen Stoffes. Schüßler selber arbeitete mit den Basismitteln Nr.1-11, seine Anhänger ergänzten diese Anfang des 20. Jahrhunderts um die Mittel Nr.12-24.

„Dass Mineralstoffe auf Körper, Seele und Geist einwirken und es zu Krankheiten kommt, wenn sie im Körper nicht im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind, bestätigt heute die aus den USA stammende Orthomolekulare Medizin“, die sich u.a. mit Mineralstoffen beschäftigt. (Heepen, G.H., Schüßler-Salze, Gräfe und Unzer Verlag, München: 2008)

 

 

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Kerstin Käsler Heilpraktikerin & Coach | Kerstin.Kaesler@t-online.de
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